Bergstadt Schneeberg
 
Goethe in Schneeberg – jederzeit eine Erinnerung wert
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Goethe besuchte Schneeberg 1785 und 1786 auf seinen Kurreisen nach Karlsbad. Ursache für die Aufenthalte war der über die Landesgrenzen bekannte und mit fortschrittlichen technischen Lösungen arbeitende Bergbau im Schneeberg-Neustädtler Revier.

Eine der vielen Verwaltungsaufgaben, die Goethe von Herzog Karl August von Weimar übertragen wurden, war die Verantwortung für den Ilmenauer Bergbau auf Silber und Kupfer.

1785 wurde Goethe die Befahrung der Schneeberger Gruben untersagt, man befürchtete wohl „Industriespionage“.

Im darauffolgenden Jahr wurde ihm mit Unterstützung des Schneeberger Bergmeisters Beyer der Antrag zur Befahrung der Gruben aus Dresden wohlwollend beschieden.

An zwei Tagen, dem 15. und 16. August 1786 besichtigt Johann Wolfgang v. Goethe das Schneeberg-Neustädtler Bergrevier, befährt Gruben, erkundet den Filzteich und steht auf dem nach der Flutkatastrophe von 1783 gerade wieder fertiggestellten Damm der Talsperre.

( Auszug aus einem Aufsatz von Bürgermeister F. Stimpel )
 
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